GrevenGrass Bluegrass festival 2013

  • Looping Brothers  
  • Stringtime 
  • Downhill 
  • East-West 
  • Rocks & Ivy 
  • Hillbilly Boogieman
  • Barnyard Fury
  • Growling Old Men
  • Kristy Cox
  • MR. Delray The Jukebox Cowboy and Friends
 
Moderator: Ronnie Snippe
 
Blue Grass Boogiemen

Blue Grass Boogiemen

Die Blue Grass Boogiemen sind eine professionelle Band, die seit 1990 traditionellen Bluegrass spielen. Als Hillbilly Boogiemen übrigens spielen sie Rockabilly und Country mit den entsprechenden Instrumenten. Doch als Blue Grass Boogiemen spielen sie ausschließlich akustische Instrumente und stehen dabei ganz klassisch in Halbkreisform an einem einzeln Mikrofon. Ihre Auftritte in Europa waren immer sehr erfolgreich. In Irland gewannen sie den 'Waterford Crystal Bowl' für die 'populärste Band' beim Guinness International Bluegrass Festival, in Holland bekamen sie den 'Silver Fiddle Award' und bereits achtmal den 'Gram Parsons Award', jeweils für die beste akustische Country/Bluegrass Band. In Holland verdrängten sie Alison Krauss vom ersten Platz der 'Strictly Country' Charts! In Amerika, wo sie schon mehrfach getourt sind, ist das Publikum schier begeistert von ihrer Musik.

Wie schrieb der weltbekannte Fiddler Byron Berline, "Die Band sticht hervor als die 'verpasst sie nicht', 'bitte holt sie wieder' und 'wir lieben sie' Band", nachdem sie zum ersten Mal beim Internationalen Bluegrass Festival in Guthrie, Oklahoma aufgetreten sind. Mehr braucht man nicht zu sagen, doch es gibt mehr, Zeitschriften wie 'The Washington Post', 'Bluegrass Europe', 'Bluegrass Now', oder 'Bluegrass Unlimited' loben die Band und ihre musikalischen Fähigkeiten in höchsten Tönen.

 

East-West

East-West ist eine slowakisch/tschechische Band, die 2011 gegründet wurde. Die Band spielt einen modernen, zeitgenössischen Bluegrass, inspiriert von Folk-, Jazz- und der sogenannten New Acoustic Music. Ihr Repertoire umfasst .eigene Songs und Instrumentalstücke und auch Coverversionen bekannter Stücke, die sie allerdings innovativ interpretieren. Obwohl die Band noch recht jung ist, sind ihre Musiker doch alte Bekannte in der europäischen Bluegrass Szene.

Filip Baťo (banjo): ist ein talentierter Multi-Instrumentalist. Er unterrichtet Banjo bei Bluegrass Workshops. Filip hat bereits eine eigene Cd mit eigenen Kompositionen aufgenommen und spielte in der sehr erfolgreichen slowakischen Band "Meantime".
Michal Vavro (guitar, lead and harmony vocals) ist ein ausgezeichneter Musiker, der auch Klassik und Folk Music spielt. Er spielte in der slowakischen Band "Fragment", nahm bereits zwei CD's mit Eigenkompositionen mit dem"Acoustic Colors" Projekt auf. Michal ist ein gefragter Musiker bei Bluegrass Workshops.
Ondra Kozák (mandolin, lead and harmony vocals) ist ein weiterer Multi-Instrumentalist in der Band. Er spielt Gitarre in der Band "Fragment", und spielte Gitarre und Fiddle in den Bands "Kreni" und "Petr Brandejs Band". Ondra unterrichtet regelmäßig Gitarre bei Bluegrass Workshops, hat er bereits zwei Gitarren-Unterrichts CD's veröffentlicht. ErikBanič (bass, harmony vocals) ist ein talentierter Bassist der ursprünglich Mandoline und Banjo in verschiedenen Bands gespielt hat. In der Band Rough and Rocky Road spielt er ebenfalls den Bass.

 

Downhill Bluegrass Band

Die Downhill Bluegrass Band ist eine von Schwedens herausragendsten und angesehensten Bluegrass-Bands. Downhill ist eine sechsköpfige Band mit der vollen Bluegrass Instrumentalisierung: Banjo, Gitarre, Bass, Fiddle, Mandoline und Dobro. Man kennt sie als ausgezeichnete Songwriter, Instrumentalisten und Sänger. Ihr musikalisches Können ist in Europa und in die USA bekannt, hier haben sie seit ihrer Gründung in 1998 mehrere Tourneen durchgeführt. Die Band fühlt sich dem traditionellen Bluegrass verpflichtet, gibt diesem durch ihre eigenen Songs und ihre Interpretation einen modernen Touch. Downhill kommt aus einem Teil von Schweden, in dem es kurze Sommer und lange Winter gibt und in dem noch heute wie auch in vergangenen Zeiten Bergbau und Landwirtschaft auf mageren Böden betrieben wird. Diese Lebensbedingungen haben starke Ähnlichkeiten mit der Appalachen-Kultur, woher die Bluegrass Musik kommt, und das hört man in der Musik von Downhill.

Die Band: 
Jonas Kjellgren - Mandolin, Vocals 
Mikael Grund -    Guitar, Vocals 
Kenneth Kjellgren - Banjo 
Nicke Wide'n -  Dobro 
Kajsa Kjellgren Westin -  Upright Bass, Vocals 
Erik Gunnars Risberg -  Fiddle                                                                                                                    

 

Barnyard Fury

Barnyard Fury ist eine 'Rock' Band, die mit akustischen Instrumenten spielt, sie vermischt in wildem Stil Punk, Rock, Ska, Blues und Bluegrass. Erfrischend werden eigene Songs und Cover-Songs präsentiert. Alles hört sich vertraut an, und ist dann doch wieder neu. Die Band hat sechs Mitglieder, alle kommen sie aus der Region Dalarna in Mittelschweden, dort wo der mächtige Dal Fluss aus den Bergen kommend sich verlangsamt und durch die Wälder und das Ackerland der See zustrebt. Wenn du genau zuhörst, kannst du die Bäume, die Felder und den Fluss in den Liedern hören. Dalarna ist auch bekannt für ihre Stahlwerke, und manche sagen, das man auch das in den Songs hören kann.

Am besten ist die Band live auf der Bühne, dort präsentieren sie ihre Musik furios, eben Barnyard Fury. Sie haben schon viele Tourneen durch Europa und sogar durch Ägypten gemacht. Seid bereit für eine neue Art der Musik, es ist schwer es nicht zu mögen. 

Die Band:
Jonas - Mandolin, Vocals

Jocke - Guitar, Vocals

Jakob - Bass, Vocals

Leif - Drums 
Kenneth - Banjo 
Erik - Fiddle 
Nicke - Dobro      

 

Stringtime 

Beim GrevenGrass Festival wird Wouter Pothoven durch den US-Amerikaner Kevin Lynch, der in den Niederlanden lebt und einer der besten Bluegrass Musiker ist, ersetzt.

Stringtime besteht aus fünf Musikern, die sich regelmäßig auf Picking Parties in den Niederlanden trafen. Beim EWOB*-Festival 2010 hatte Hans Kelderhuis den Wusch und die Idee eine neue Bluegrass-Band zu gründen. Im Oktober 2010 wurde diese dann gegründet. Bald folgten die ersten Auftritte. Die Band hat schon in Leiden, Groningen, Emmen, Spijkerboor, Hoogeveen und sogar in Bergen (Norwegen) gespielt. Auch beim GrevenGrass Festival wurden die Bandmitglieder in den letzten Jahren gesehen, gaben sich als normale Zuschauer und sie spielten bei den Jam-Sessions im Camp mit. Sie sind für uns keine Unbekannten! 

Stringtime spielt einen traditionellen Bluegrass mit schnellen Songs und wunderschönen Balladen. Stringtime zeichnet sich durch ihren Harmoniegesang und ihre Begeisterung auf der Bühne aus. Die Band lässt sich durch die Musik der Chapmans, den Gibson Brothers, Lazy Tater, den Dillards, den Johnson Mountain Boys und vielen anderen inspirieren 

* EWOB = European World of Bluegrass Festival

Die Band:
Hans Kelderhuis - Mandolin, Vocals
Laura ter Beek - Fiddle, Vocals
Bert Hilberts - Kontrabass, Vocals 
Peter Noorman - 5-String Banjo Wouter Pothoven - Guitar

 

Growling Old Men

Die transatlantische Bluegrass-Band „Growling Old Men“ bieten ein echtes Fest an Tradition und Experimentierfreudigkeit. Den Kern bildet das Duo mit Ben Winship (mandolin & vocals) und John Lowell (guitar & vocals), die seit 1998 auf Tour und im Aufnahmestudio zusammenarbeiten. Sie harmonieren wie Brüder und beherrschen sowohl ihre Instrumente, als auch das Liederschreiben meisterhaft. Ihre Musik ist ein Sammlung von eigenen und traditionellen Bluegrass-Songs, Balladen und Instrumentalstücken - gleichermaßen geprägt von den Bergen der Appalachen und den Ebenen des Westens.

Zusammen mit den britischen Musikern Leon Hunt (banjo) und Ben Somers (bass & vocals), erweitert sich die Musik in mehrfacher Weise - zu etwas Größerem als der Summer der Teile. Was vorher ein „intimes“ Duo war ist jetzt eine vorantreibende Bluegrass-Band; Huntʻs Repertoire keltischer Melodien wird zu einer feurigen Schau aus Rhythmus und Improvisation; und wer weiß, ob Somers nicht sogar seine Klarinette auspackt, wenn ihm danach ist.

„Lowells und Winships sanfter, entspannter Umgang mit Bluegrass und Old-Time Musik ist zusammen mit Hunts und Somers geschliffenen Arrangements irischer und amerikanischer Tunes eine wahrhaft himmlische Kombination!“ - John Wirtz

Auf der Bühne sind die „Growling Old Men“ einnehmend und spontan. Ihre Shows beinhalten eine Mischung aus gut geprobtem Material und einiger druckfrischer Songs, sie lieben es, auf dem Grat des improvisatorischen Risikos zu wandern. Einfachheit kontrastieren sie mit Komplexität - alles mit einem guten Ton und Sinn für Humor.

Festivals, Konzerte und Workshops haben sie von den Cafés ihrer Heimatstädte hinaus in die Ferne gebracht, von den USA und Kanada nach Großbritannien und den Shetland-Inseln. 1998 wurde ihr erstes Album „ Growling Old Men“ veröffentlicht, gefolgt von „Occupational Hazards“ im Jahr 2005 und „Shuttle Diplomacy“ (mit Leon Hunt) 2008. Ihre neueste CD ist derzeit in Produktion und mit einigem Glück werden sie sie bei ihrer Europatournee im Mai 2013 schon im Gepäck haben. 

Die Band:
Ben Winship - Mandolin, Vocals
John Lowell - Guitar, Vocals
Leon Hunt - Banjo
Ben Somers - Bass, Vocals                                            

 

Rocks & Ivy

Ein Konzert von Rocks & Ivy zu sehen ist eine dieser seltenen Erfahrungen. Selten, weil es echt ist.

Obwohl sie aus Europa kommen, fast 7000 km von der Wiege des Bluegrass entfernt, vermitteln sie eine authentische Erfahrung frei von den üblichen Klischees und Fallen, in die viele europäische Künstler mit einer Vorliebe für Americana tappen. Sie spielen mit Frische, sie spielen mit Groove und sie spielen einen sauberen Rhythmus.

Die Mitglieder der Band stammen aus verschiedenen Teilen Belgiens und der Niederlande. Die Musiker von Rocks & Ivy haben ihre musikalischen Talente schon viele Jahre lang geschliffen, bevor sie sich zusammenschlossen. Sie verbrachten ihre Zeit in unterschiedlichen Bands mit unterschiedlicher Musik, wie Cajun, Swing und Country, und waren natürlich in den bekanntesten europäischen Bluegrass Bands. Jeder Musiker dieser Band beherrscht sein Instrument vollkommen. Gestochen scharfe, saubere Virtuosität auf einigen von den besten, wohlklingenden akustischen Instrumenten, die es gibt.

Wenn du die Musik von Rocks & Ivy hörst, kannst du nicht anders: du spürst die Lebendigkeit ihres Spiels. Sie verleugnen die Bluegrass-Tradition nicht, Eisenbahnen werden noch gebaut, Liebe wird erklärt und verloren und es kann auch mal einen Song über den ländlichen Süden sein. Aber ihre Musik hat eine zeitgemäße Frische und du fühlst, dass ihre Liebe zur Musik ihnen über alles geht.

Hier sind fünf Jungs, die nicht der 'guten alten Zeit' der 'Grand Ole Opry', den Cowboyhüten und 'Martha White Flower' Anzeigen nachtrauern. Hier sind fünf Jungs, die das tun was sie lieben: Sie spielen Musik, die ihnen etwas bedeutet, und die spielen sie sehr gut.

Gerd van Loock: Banjo
David Buyle: Fiddle, vocals
Yves Aerts: Guitar, vocals
Jef van Peer: Upright bass, vocals
Jeroen Jongsma: Mandolin, vocals

 

The Looping Brothers

"Wir sind sozusagen die 'Hausband' des Festivals. Wir waren in jedem Jahr hier. Mit Freude sehen wir, wie sich dieses Festival entwickelt. Von Beginn an war dieses Festival wie ein Nachhause-Kommen für die heimische wie die internationale Bluegrass-Szene. Wir sind stolz und freuen uns, auch 2013 wieder dabei zu sein" - The Looping Brothers

Dies ist die wahre Bluegrass-Musik, perfekt gespielt mit Gitarre, Mandoline, Fiddle, Banjo und Bass. Sie hören den authentischen Sound der Appalachen, und sie fühlen sich in dieser Musik sofort zuhause. Ihre Ohren werden jedoch auch das deutsche Flair eines trockenen Westfälischen Humors genießen, mit dem das Trio die musikalische Darbietung würzt. Fiddle-Tunes, Breakdowns und gefühlvolle Mountain-Songs begeistern mit perfektem harmonierendem  Spiel und Gesang.  Die Looping Brothers sind dafür  in Europa und den USA bekannt und anerkannt. Sie  lieben klassischen Bluegrass der 40er und 50er Jahre und präsentieren unter anderem Songs  der Carter Family, der Louvin Brothers, von Charlie und Bill Monroe, sowie eigenes Material. Freuen sie sich mit uns auf die Looping Brothers!

Die Band:
Ulli Sieker - Vocals, Mandolin, Fiddle, Guitar
Matthias Malcher - Vocals, Guitar, Banjo
Ralf Strotmann - Vocals, Bass                                          

 

Mr. Delray

GrevenGrass 2012. In den Umbaupausen spielte ein bei den meisten Zuschauern unbekannter, sympathischer Gitarrist und Sänger. Ich sage es gleich, die Damenherzen schmolzen dahin.Ok., es war kein Bluegrass, aber es waren auch keine Country-Schnulzen, es waren authentische alte Songs!

Gerrit Biesterbos, alias Mr. Delray, begeistert durch seine markante, sanfte Stimme. Ein Mann und eine Gitarre, mehr braucht es nicht. Sein Gesang ist authentisch und erinnert an die alten Heroen der Old Time Music. Aber auch aktuellere Titel gehören zu seinem Programm. Die Vielfalt seines Repertoires hat ihm auch den Beinamen "The Jukebox Cowboy" eingebracht.Der Name Delray steht im übrigen für einen 1958er Chevrolet Delray, der sich in seinem Besitz befindet und den er auch gerne mal vor der Bühne platziert. Warum nehmt ihr ihn nicht in das Programm?

Die Frage wurde uns oft gestellt. Hier die Lösung Gerrit spielt ein kurzes Set am Samstag und am Sonntag in der Matinee. Und glaubt mir, er wird nicht die ganze Zeit allein spielen, ein paar Bluegrasser werden sich sicherlich dazugesellen. Freut euch auf Mr. Delray

 

Kristy Cox 

In Australien ist Kristy Cox schon lange keine keine Unbekannte mehr. Schon als junges Mädchen hat sie einige Country-Awards und -Nominations abgeräumt. Mit ihren Songs ist sie mittlerweile ständiger Gast in den australischen Charts. Kristy hat sich nach einer längeren Zeit mit Auftritten in Kneipen und Bars nunmehr der 'acoustic music' zugewandt. Sie wurde hierzu auch durch ihre Auslandsreisen inspiriert, auf denen sie von  Künstlerinnen wie Lee Ann Womack, Patty Loveless, Rhonda Vincent und Alecia Nugent beeinflusst wurde. Ihr letztes Album ‘Miles and Timezones’ zeigt deutlich diese Entwicklung. Doch bereits 2011 hat das talentierte Mädel für das Vorgängeralbum Breaking New Ground’ fünf australische Awards bekommen. Dazu gab es noch mehrere Awards, wie z.B. den 'Finalist Award for Country Songwriter in 2011'. Beste Voraussetzungen für einen Auftritt beim GrevenGrass. Überzeugt euch vom bezaubernden Gesang und der natürlichen Ausstrahlung der Kristy Cox. Übrigens, der Mann, der in ihrer Band Fiddle und Mandoline spielt, ist kein geringerer als Lachlan Davidson. Lachlan war schon einmal bei uns, und zwar beim 2011er Festival mit seiner Band Davidson Brothers. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Die Band:
Lachlan Davidson - Mandolin/Fiddle/Vocals
Jacob McGuffie - Guitar/Vocals
Louis Gill - Upright Bass
Kristy Cox - Guitar/Vocals  

   
 
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